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FILM ESCAPADE

Seit jeher interessiert mich die Vielschichtigkeit der menschlichen Psyche. Wider-sprüche zu erfassen und darzustellen, ist einer meiner Motoren im Schauspiel, ohne Scheu vor Abgründen und Höhenflügen. Für mich ist und bleibt der Film ein Medium, das auf magische Art diese Prozesse Gestalt annehmen lässt.

Meine aus der Kindheit rührende Faszination für das Kino habe ich zu meinem Beruf gemacht und mich mit meiner Leidenschaft für Bewegung an der SCUOLA DIMITRI im Tessin beworben. Dort habe ich die Basis rund um den Ausdruck des Körpers erlernt. Meine Suche nach der tieferen Auseinandersetzung mit den Rollen hat mich dann an die SCHULE FÜR SCHAUSPIEL HAMBURG geführt. Diese Zeit war eine intensive Schulung für meine Persönlichkeitsentwicklung. Auf der HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND DARSTELLENDE KUNST in Hamburg war dann die fundierte Rollenarbeit mein Schwerpunkt. Bis heute greife ich, dank meiner wunderbaren Lehrer, auf die Erfahrungen dieser Ausbildungsjahre zurück.

Filmografie (Auswahl)

1992: Schuld war nur der Bossa Nova (TV; Regie: Bernd Schadewald)


1993: Tatort: Um Haus und Hof (TV; Regie: Werner Masten)


1994: Das Schwein – Eine deutsche Karriere (TV; Regie: Ilse Hofmann)


1995: Männerpension (Regie: Detlev Buck)


1995: Fünf Millionen und ein paar Zerquetschte (TV; Regie: Andy Bausch)


1996: Kalte Küsse (TV; Regie: Carl Schenkel)


1997: König auf Mallorca (TV; Regie: Krystian Martinek)


1998: Neonnächte (TV; Regie: Peter Ily Huemer)


1998: Sieben Monde (Regie: Peter Fratzscher)


1999: Latin Lover – Wilde Leidenschaft auf Mallorca (TV; Regie: Oskar Roehler)


1999: Neonnächte – Der U-Bahn-Schlitzer (Regie: Peter Ily Huemer)


2000: Krieger und Liebhaber (TV; Regie: Udo Wachtveitl)


2001: Der Schuh des Manitu (Regie: Michael Herbig)


2001: Die Auferstehung (Resurrezione; Regie: Vittorio und Paolo Taviani)


2001: She – Herrscherin der Wüste (She; Regie: Timothy Bond)


2001: Zsa Zsa (Regie: Peter Gersina)


2002: Poppitz (Regie: Harald Sicheritz)


2002: Napoleon (Napoléon; TV; Regie: Yves Simoneau)


2002: Viel passiert – Der BAP-Film (Regie: Wim Wenders)


2003: Adam & Eva (Regie: Paul Harather)


2003: Der alte Affe Angst (Regie: Oskar Roehler)


2004: Wellen (TV; Regie: Vivian Naefe)


2004: Die Kühe sind los (Home on the Range; Stimme von Grace; Regie: Will Finn und John Sanford)


2004: Luisa Sanfelice (Film) (Regie: Paolo Taviani, Vittorio Taviani)


2005: Nachtschicht – Tod im Supermarkt (TV; Regie: Lars Becker)


2005: Ein toter Bruder (TV; Regie: Stefan Krohmer)


2005: Heimliche Liebe – Der Schüler und die Postbotin (TV; Regie: Franziska Buch)

2005: Dresden (TV; Regie: Roland Suso Richter)


2005: Swinger Club (Regie: Jan Schütte)


2006: Die Fälscher (Regie: Stefan Ruzowitzky)


2007: Muttis Liebling (TV; Regie: Xaver Schwarzenberger)


2007: Armin (Regie: Ognjen Svilicic)


2007: Alte Freunde (TV; Regie: Friedemann Fromm)


2008: 10 Sekunden (Regie: Nikolai Rohde)


2009: Mitte Ende August (Regie: Sebastian Schipper)


2009: Haus und Kind (TV; Regie: Andreas Kleinert)


2010: Die Grenze (TV; Regie: Roland Suso Richter)


2010: Im Angesicht des Verbrechens (TV-Serie; Regie: Dominik Graf)


2010: Der grosse Kater (Regie: Wolfgang Panzer)


2010: Der letzte Weynfeldt (TV; Regie: Alain Gsponer)


2012: Der Geschmack von Apfelkernen (TV; Regie: Vivian Naefe)


2012: Mit innerer Überzeugung (Intime conviction; TV; Regie: Rémy Burkel)


2013: Charlotte Link – Das andere Kind (TV; Regie: Urs Egger)


2013: Das Adlon. Eine Familiensaga (TV-Dreiteiler; Regie: Uli Edel)


2013: Planes (Stimme der Heidi; Regie: Klay Hall)


2013: Zum Geburtstag (Regie: Denis Dercourt)


2014: Irre sind männlich (Regie: Anno Saul)


2015: Im Gleichgewicht (Regie: Denis Dercourt)


2015: Brief an mein Leben (Regie: Urs Egger)


2016: Zwei im Wilden Westen (fünfteilige TV-Dokureihe, Regie: Wolf von Truchsess, Petra Maier und Felicitas Hammerstein)


2016: Gotthard (Regie: Urs Egger)


2017: Ferien vom Leben (TV; Regie: Sophie Allet-Coche)


2018: 3 Tage in Quiberon (Regie: Emily Atef)


2018: The Team 2 (TV; Regie: Kasper Gaardsøe)

Auszeichnungen

2002: Jupiter – Beste deutsche Darstellerin, für Der Schuh des Manitu


2002: Bayerischer Filmpreis – Beste Darstellerin, als „Marie“ im Film Der alte Affe Angst


2003: Preis der deutschen Filmkritik – Beste Darstellerin


2006: Jupiter – Beste deutsche TV-Darstellerin, für Ein toter Bruder


2010: Deutscher Fernsehpreis in der Kategorie „Besondere Leistung Fiktion“ an das Schauspielerensemble von Im Angesicht des Verbrechens (Marie Bäumer, Vladimir Burlakov, Alina Levshin, Marko Mandić, Mišel Matičević, Katharina Nesytowa, Max Riemelt, Ronald Zehrfeld)


2011: Chevalier de l’Ordre National des Arts et des Lettres


2011: Grimme-Preis, für Im Angesicht des Verbrechens


2013: Romy – Beliebteste Schauspielerin, für Das Adlon


2016: Fipa d’Or beim 29. Festival International de Programmes Audiovisuels als beste Darstellerin in Urs Eggers Brief an mein Leben


2018: Deutscher Filmpreis – Beste weibliche Hauptrolle, für 3 Tage in Quiberon


2018: Ehrenpreis des Filmfestivals Kitzbühel


2018: Europäischer Filmpreis – Nominierung in der Kategorie Beste Darstellerin für 3 Tage in Quiberon


2019: Bayerischer Filmpreis 2018 – Beste Darstellerin für 3 Tage in Quiberon


2019: Romy – Beliebteste Schauspielerin Kino/TV-Film